Asta Bidspirit | GEORG EHRLICH* (Wien 1897 -
GEORG EHRLICH* (Wien 1897 - 1966 Luzern) - GEORG EHRLICH* (Wien 1897 - 1966 Luzern). GEORG EHRLICH* (Wien 1897 - 1966 Luzern) Betende, 1964 Radierung/Papier, 40 x 27 cm signiert Ehrlich Provenienz: Nachlass des Künstlers, Privatbesitz Wien SCHÄTZPREIS °€ 150 - 250 STARTPREIS € °€ 150 Georg Ehrlich studierte von 1912 bis 1915 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Cizek und Strnad. In nervös-expressivem Stil verarbeitete er die Kriegserlebnisse. 1921 übersiedelte er nach München, später nach Berlin. Die graphische Sammlung in München zeigte seine Arbeiten mit Barlach, Corinth, Klee und Kokoschka. Er stellte in der Galerie Tannhauser aus und wurde von Cassirer und Goltz unter Vertrag genommen. In Wien förderten ihn die Kunsthistoriker Hans Tietze und Erika Tietze-Conrat. 1923 trat Ehrlich dem Hagenbund bei. Ab 1930 nahm die Reise- und internationale Ausstellungstätigkeit aufgrund seiner steigenden Bekanntheit zu. Ehrlich wandte sich der Graphik und der Bildhauerei zu. 1937 ging er ins Exil nach London. Im selben Jahr wurden in der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ sechs Grafiken Ehrlichs aus öffentlichen Sammlungen in Deutschland beschlagnahmt. Seine Wertschätzung belegen zahlreiche Museumsausstellungen u. a. 1997 in der Albertina. Seine Werke finden sich u. a. in der Österreichische Galerie, im Kupferstichkabinett, in der Graphische Sammlung München, im British Museum und in der Tate Gallery. Georg Ehrlich war verheiratet mit der Malerin Bettina Bauer-Ehrlich. Das Hauptwerk Ehrlichs bildet ein lithographischer Bibelzyklus, in dem er seine Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg aufarbeitete, sowie Bronzeplastiken, Porträt- und Landschaftsgemälde. Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.