Asta Bidspirit | CHRISTIAN SCHAD* (Miesbach 1894 -
CHRISTIAN SCHAD* (Miesbach 1894 - 1982 Stuttgart) - CHRISTIAN SCHAD* (Miesbach 1894 - 1982 Stuttgart). CHRISTIAN SCHAD* (Miesbach 1894 - 1982 Stuttgart) Professor Clemens Holzmeister, 1926 Kohle/Papier, 54,2 x 40 cm signiert SCHAD, datiert 26 Provenienz: Nachlass des Künstlers, Kunstkabinett G.A. Richter, Stuttgart; Dorotheum Wien, 2000; Christie's London 2007; Im Kinsky, Wien 2009; Internationale Privatsammlung SCHÄTZPREIS °€ 2.000 - 3.000 STARTPREIS € °€ 2.000 Christian Schad war ein deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit. Er wird neben Otto Dix, George Grosz, Rudolf Schlichter, Karl Hubbuch und Richard Ziegler zu den wichtigsten Vertretern des Verismus gezählt. Sein Nachlass wird von der Christian-Schad-Stiftung in Aschaffenburg aufbewahrt. Er studierte an der Kunstakademie in Münchenbei Heinrich von Zügel und Carl Johann Becker-Gundahl, brach aber das Studium nach wenigen Semestern ab. In seinem Schwabinger Atelier entstanden erste expressionistische Holzschnitte. Unweit des Ateliers fanden wichtige zeitgenössische Kunstausstellungen statt, und mit der Redaktionsgemeinschaft „Der Blaue Reiter“ entstand in München ein wichtiger Wegbereiter der Moderne. In der Schweiz wurde er Zeuge der Entstehung der Dada-Bewegung um Hans Arp, Hugo Ball und Emmy Hennings im Cabaret Voltaire. Mit dem Dichter Walter Serner verband ihn eine enge Freundschaft; Schad unterstützte Serner bei der Gründung der Monatszeitschrift ”Sirius” und verschiedenen Dada-Aktionen. Er veröffentlichte Holzschnitte in avantgardistischen Zeitschriften und eine Grafikmappe. Ende 1916 zog er nach Genf, machte Malstudien in der dortigen „Irrenanstalt“ und begann seine Dada-Phase. 1919 führten Materialexperimente zu den später nach ihm benannten Fotogrammen (Schadographien), auf lichtempfindlichen Platten erzeugten Konturbildern, ähnlich den Rayographien von Man Ray. Zudem arbeitete er an Holzreliefs, kubistisch geprägten Ölbildern und weiteren Holzschnitten. Mit Einwilligung des Vatikans malte Schad im Winter 1924 ein Porträt von Papst Pius XI. 1925 übersiedelte er nach Wien. Schad beteiligte sich an der Ausstellung ”Die Neue Sachlichkeit” bei Neumann-Nierendorf in Berlin. Für eine siebenbändige Werkausgabe von Walter Serner entwarf er die Umschlagzeichnungen. Er beteiligte sich mit einigen Zeichnungen an dem von Curt Moreck verfassten ”Führer durch das „lasterhafte“ Berlin”. U. a. porträtierte er Egon Erwin Kisch. Clemens Holzmeister (* 27. März 1886 in Fulpmes, Tirol; † 12. Juni 1983 in Hallein, Salzburg) war ein österreichischer Architekt, der u. a. in Österreich, Deutschland, der Türkei und Brasilien tätig war. Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.