Asta Bidspirit | SERGIUS PAUSER* (Wien 1896 -


SERGIUS PAUSER* (Wien 1896 - 1970 Klosterneuburg) - SERGIUS PAUSER* (Wien 1896 - 1970 Klosterneuburg). SERGIUS PAUSER* (Wien 1896 - 1970 Klosterneuburg) Selbstporträt mit Maske, um 1926 Öl/Leinwand, 60 x 73 cm signiert Sergius Pauser ausgestellt im Belvedere, Wien 1996 und Das Malschiff, Künstlerhaus 2007 abgebildet in Magic Realism: Art in Weimar Germany 1919 - 1913, Tate Modern, London 2019, S. 81 Provenienz: Privatbesitz, USA, Kunsthandel Schütz, Wien 2008, Privatsammlung SCHÄTZPREIS °€ 20.000 - 30.000 STARTPREIS € °€ 20.000 Sergius Pauser war ein österreichischer Maler von Landschaften, Stillleben und Porträts. Er studierte von 1919 bis 1924 in München und von 1925 bis 1926 an der Wiener Akademie bei Karl Sterrer. In dieser Zeit beeindruckte ihn vor allem das künstlerische Werk von Max Beckmann, Otto Dix und Karl Hofer. 1925 kehrte er nach Wien zurück, studierte noch drei Monate an der Kunstakademie und wurde 1927 Mitglied der Wiener Secession. 1932 erhielt er den österreichischen Staatspreis. Studienreisen führten ihn 1938 nach Italien, Frankreich und in die Schweiz, wo er in seiner realistisch-expressiven Malweise bestärkt wurde. Zunächst am Expressionismus orientiert, wandte er sich seit den späteren 1920er Jahren dem strengen Stil der Neuen Sachlichkeit zu, später bediente er sich wieder einer aufgelockerteren Malweise. Pauser berichtet in einem an Rudolf Hermann Eisenmenger adressierten Brief (1940) von einem Vorfall während einer Ausstellung im „Haus der deutschen Kunst“ in München, wo Hitler wutentbrannt Bilder Pausers abgehängt hatte. Allerdings war Pauser 1939 wieder auf der Großen Deutschen Kunstausstellung mit einem Tafelbild vertreten, das dem Kunstgeschmack der Nazis entsprach („Frau Hilda Trenker“). 1943 übernahm Pauser die Leitung der Meisterschule für Bildnismalerei an der Akademie. 1945 vom Stadtrat für Kultur- und Volksbildung Viktor Matejka nach Wien zurückgebeten, wurde er wurde 1947 zum Professor ernannt. In der Nachkriegszeit war er ein gefragter Porträtist. Er fertigte die Porträts vieler Politiker und Schauspieler an und erhielt Preise und Ehrungen. Zu einem Eklat kam es 1955, als Pauser von der österreichischen Regierung der Auftrag erteilt wurde, die Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages auf Schloss Belvedere zu malen. Das erste Bild wurde abgelehnt und von Bundesministerium für Unterricht und Kunst angekauft. Sergius Pauser schuf eine zweite und dritte Fassung seiner an Ort und Stelle entstandenen Ölskizze. Das eher impressionistisch gestaltete Werk wurde von Bundeskanzler Julius Raab abgelehnt. Den Auftrag für ein Staatsvertragsgemälde erhielt Robert Fuchs. Pausers Werk wurde 1996 in einer großen Retrospektive in der Österreichischen Galerie gezeigt. Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.