Asta Bidspirit | FERDINAND KITT* (Wien 1887 -
FERDINAND KITT* (Wien 1887 - 1961 Wien) - FERDINAND KITT* (Wien 1887 - 1961 Wien). FERDINAND KITT* (Wien 1887 - 1961 Wien) Blumenstrauß, 1956 Aquarell/Papier, 60,5 x 47,3 cm signiert F Kitt, datiert 56 Provenienz: Privatbesitz Wien SCHÄTZPREIS °€ 800 - 1.000 STARTPREIS € °€ 800 Ferdinand Kitt, österreichischer Maler und Vertreter eines gemäßigten Expressionismus, studierte bei Rudolf Bacher an der Akademie der bildenden Künste Wien von 1907 bis 1914, als er mit diesem und mit Josef Dobrowsky eine Italienreise machte. 1919 wurde er Mitglied der Wiener Secession, deren Präsident er von 1926 bis 1929 war. Die von Kitt initiierte Zinkenbacher Malerkolonie bestand von 1927 bis 1938. 1928 bis 1947 war er Professor an der Wiener Frauenakademie. In den Kriegsjahren, in denen die Secession aufgelöst war, trat er dem Künstlerhaus Wien bei. Mit Neugründung der Wiener Secession im Jahre 1945 zählte Kitt erneut zu den Mitgliedern. Nach dem Krieg verließ er sein zerstörtes Atelier in Wien und zog endgültig nach Gschwand am Wolfgangsee. Kitt arbeitete vor allem in den Bereichen Porträt-, Genre- und Landschaftsmalerei ; ;und als Entwurfzeichner für Bildteppiche und Sgraffiti. Er wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet. Am Wolfgangsee im Salzkammergut spielt auch das dreiaktige Singspiel ”Im weißen Rößl” von Ralph Benatzky (1930). Das Libretto stammt vom Komponisten zusammen mit Hans Müller-Einigen und Erik Charell. Die Liedtexte stammen von Robert Gilbert, musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert und Robert Stolz. Als Vorlage diente ein gleichnamiges Alt-Berliner Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg, das die Autoren 1896 während eines Aufenthaltes in der Villa Blumenthal in der Nähe von Bad Ischl schrieben. ”Im weißen Rößl” wurde am 8. November 1930 im Großen Schauspielhaus in Berlin in der Inszenierung von Erik Charell mit Max Hansen als Leopold und Camilla Spira als Josepha uraufgeführt. Das Bühnenbild entwarf Ernst Stern. Unter den zahlreichen Verfilmungen ist die von Werner Jacobs (”Im Weißen Rößl”, 1960) mit Waltraut Haas und Peter Alexander die bekannteste. Bitte beachten: Der Kaufpreis besteht aus Meistbot zuzüglich des Aufgeldes, der Umsatzsteuer sowie gegebenenfalls der Folgerechtsabgabe. Bei Normalbesteuerung (mit ° gekennzeichnet) kommt auf das Meistbot ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Meistbot und Aufgeld kommt die gesetzliche Umsatzsteuer von 13%, bei Fotografien 20% hinzu. Bei Differenzbesteuerung beträgt das Aufgeld 28%. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung inkludiert.